Peace and Conflict Studies gehören in den USA schon lange zum Stundenplan der Universitäten. Neben dem Feld der politikwissenschaftlichen Friedensforschung, ist die sozio-psychologische Konfliktforschung so ausgerichtet: Die dauerhafte Lösung eines Konflikts soll Frieden bedeuten.

Zuallererst interessieren die Ursachen, worum man überhaupt streitet.

Innerstaatliche Konflikte können auf Unzufriedenheiten beruhen. Bsp.: ethnische Diskriminierung, kulturelle Unterdrückung, politische Mitsprache, Zugang zu Ressourcen. Konstruktivistische Autoren sehen solche Unzufriedenheiten aber teilweise durch gewalttätige Gruppen inszeniert. In jeder Gesellschaft tauchen Interessengegensätze auf, nur ob ein Konflikt ausbricht, hängt vom meisten Nutzen ab, meinen Hardliner. Bsp.: schwache Staatlichkeit, Finanzierungsquellen, Rückzugsgebiete, Rekrutierung von Kämpfern.

Auch internationale Beziehungen sind durch vielfältige Hintergründe geprägt. Macht, Ressourcen, Sicherheit, Bedrohung und Feindbilder sind hier die Stichworte. Wie Konflikte entstehen, dröselt zum Ende der Semesterreihe für uns auf Prof. Dr. Alexander Spencer von der OvGU.

 

19 Uhr Messe in St. Petri, anschl. Abendessen und Vortrag

Wir freuen uns auf euch! Eure KSG

Ab sofort sind wieder Präsenzveranstaltungen bis zu 10 Personen in der KSG möglich!!

Weiterhin unter Einhaltung der AHA-Maßnahmen!

Bedingung: 14 Tage voll Geimpfte o. 28 Tage Genesene o. Test (Testzentrum/Selbsttest)